Export-Tournee Bayern 2010/2011 > Rückblick > So war´s: Geretsried

So war´s: Geretsried

Geretsried. - Die Export-Tournee Veranstaltung am 17. Februar 2011 in Geretsried eröffnete Walter Obinger, Vorsitzender des IHK Gremiums Bad Tölz – Wolfratshausen – Miesbach mit ein paar einleitenden Worten: „Ich bin sehr erfreut und überrascht, dass diese Veranstaltung auf so großes Interesse gestoßen ist.“

 

 Als Vertreter der IHK wurde er sodann zur Entwicklung des Exportgeschäfts im Landkreis und zu seinen Erfahrungen interviewt. Barbara Peinel, Leiterin der Abteilung Außenwirtschaft der Handwerkskammer, ergänzte dies aus der Sicht des Handwerks.
 
Unter dem Motto „Exportieren – gewusst wie!“ führten Alexander Lau, IHK, und Dietmar Schneider, Handwerkskammer, die teilnehmenden Unternehmer durch ein knapp zweistündiges Programm. Neben aktuellen Zahlen zum Exportgeschäft, zu den Märkten und zur Aufstellung der bayerischen Unternehmen stand zunächst die strategische Herangehensweise an ein Auslandsengagement im Vordergrund.
 
Als Vertreterin des Bayerischen Wirtschaftsministeriums war Claudia Schleicher gekommen. Sie informierte die Teilnehmer über die Förderungsmöglichkeiten, die kleine und mittlere Unternehmen bei ihren ersten Schritten in den Export in Anspruch nehmen können. Neben dem Programm ‚Go International’ und den Delegationsreisen hat sich vor allem das Bayerische Messebeteiligungsprogramm bewährt, das von Bayern International organisiert wird.
 
Das Highlight des Abends waren die Berichte der drei Unternehmensvertreter, die im zweiten Veranstaltungsteil aus dem Export-Nähkästchen plauderten. Als Erstes berichtete Stefan Krottenthaler, Leiter Marketing, Vertrieb und Export der Stöger Automations GmbH aus Geretsried, von seinen Erfahrungen im Auslandsgeschäft: „Gute Qualität wird von Deutschen Produkten erwartet. Dies ist zugleich ein riesiger strategischer Vorteil für das Auslandsgeschäft. Am Ende muss dieser Vertrauensvorschuss aber auch erfüllt werden. Weiterhin ist noch wichtig: Man muss offensiv sein. Man muss sich auf Messen präsentieren und auf den ausländischen Märkten präsent sein. Es ist nicht mehr so wie früher, dass die Ausländer zu uns kommen.“
 
Als zweiter Unternehmer war Michael Elsenbruch von der Frey & Co. GmbH aus Lenggries an der Reihe: „Neben der Qualität des Produkts spielen verlässliche Partner eine wichtige Rolle. Probleme gibt es meist bei der Sprache und der Mentalität. Auf dem europäischen Markt ist es eher unproblematisch, ganz anders sieht es auf den asiatischen Märkten aus.“
 
Am Ende formulierte Hans Schmid, Schreinermeister aus Altkirchen-Sauerlach, das Resümee seines Erfolges: „Wos die Ausländer an boarischen Handwerkern schätzen, is, dass die so flexibel san.“
 
Im Anschluss an die Erfahrungsberichte wurden noch viele Fragen an die Unternehmer und Experten gestellt, die dann bei einem kleinem Imbiss noch weiter vertieft wurden.

 

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